Festivalbericht: So war das Juicy Beats 2013

Am Wochenende ging das 18. Juicy Beats über die Bühne. Bzw. die Bühnen. Denn wie in den letzten Jahren auch war der gesamte Westfalenpark durchzogen von Bühnen.

Die Prognosen vor dem Festival versprachen über 30 Grad, was insbesondere MC Fitti gefreut haben dürfte. Und es wurde nicht zuviel versprochen. Zeitweise war es kaum auszuhalten, wenn die pralle Sonne und Menschenmengen aufeinander trafen. Diejenigen, die sich gezielt Bands heraus suchten und die restliche Zeit im Schatten unter einem der Bäume verbrachten, schienen die klügere Strategie gewählt zu haben.

Leider gab es auch Kritikpunkte. Und die fielen aufgrund der Temperaturen mehr ins Gewicht als sonst. Die Entscheidung keine Getränke auf das Festivalgelände zu lassen ist – trotz eigens eingerichteter Wasserstellen – nicht nachvollziehbar. Wer den ganzen Tag im Westfalenpark verbringen soll, dem muss es vergönnt sein, ein verschlossenes Getränk seiner Wahl mit auf das Gelände zu nehmen. Denn – und damit sind wir beim zweiten Kritikpunkt – die Getränkepreise vor Ort waren alles andere als besucherfreundlich. Dass Online-Tickets nur am Haupteingang eingelöst werden konnten (was für viele Besucher einen “Spaziergang” um den Park herum zur Folge hatte) und an manchen Eingängen zeitweise die Bändchen ausgingen (was für einige Wartezeit und lange Gesichter sorgte) waren Randaspekte, die für nächstes Jahr verbessert werden sollten.

Aber hauptsächlich ging es ja um die Musik. Und hier hatte das Juicy Beats ordentlich aufgefahren. Gefeierte Auftritte von den Crystal Fighters, Leslie Clio oder The Notwist standen den zahlreichen Bühnen und Tanzflächen gegenüber, auf denen bis tief in die Nacht getanzt wurde. Highlights waren aber eindeutig die Auftritte vom bereits angesprochenen MC Fitti, Materia (inkl. Gastauftritt von Letztgenanntem und Marsimoto-Einlage) und Friska Viljor. Letztere kamen auf die Bühne, vor der sich bis dahin nur eine Handvoll Zuschauer versammelt hatte, und erspielten sich ihr Publikum, das die Schweden gar nicht mehr gehen lassen wollte.

Schön war es Dortmund. Bis zum nächsten Jahr!